Milbenbefall beim Hund: Ursache für Krankheiten

Von den lästigen Spinnentieren existieren verschiedene Unterarten, die unterschiedliche Erkrankungen beim Hund auslösen können. Insbesondere Haarbalg-, Räude-, Raub- oder Ohrmilben befallen häufig den geliebten Vierbeiner und sind für verschiedene Formen der Räude verantwortlich. Letztgenannte Unterart befällt die Ohrmuschel sowie den äußeren Gehörgang des Hundes und verursacht einen starken Juckreiz, der – wenn sich das Tier übermäßig kratzt – Entzündungen oder eine Schädigung des Trommelfells zur Folge haben kann. Die Räude äußert sich ebenfalls durch vermehrtes Kratzen und Hautveränderungen. Wenn Sie derartige Symptome an Ihrem Hund beobachten, stellen Sie ihn unbedingt dem Tierarzt vor.

Das hilft gegen Milben beim Hund

Ihr Tierarzt wird feststellen, ob Ihr Tier von Milben befallen ist und Ihnen geeignete Präparate empfehlen. Diese werden häufig als Bäder, Sprays oder Puder angeboten und töten die hartnäckigen Biester ab. Die Behandlung erfordert Gründlichkeit und Geduld, oft muss sie in kurzen Abständen wiederholt werden. Insbesondere bei langhaarigen Hunderassen sind die Parasiten schwer zu bekämpfen. Wenn Sie mehrere Tiere in Ihrem Haushalt halten, sollten Sie diese vorsorglich mitbehandeln. Auch Textilien der Tiere wie Schlaf- oder Kuscheldecken sollten Sie unbedingt waschen. Ein Pluspunkt: Die meisten Milbenpräparate wirken nicht nur therapeutisch, sondern auch vorbeugend. Wenn Sie also alle Milben erfolgreich bekämpft haben, sollten Sie erst einmal eine Weile Ruhe vor den Parasiten haben.

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